Der letzte Rettungsanker reißt. LIB-Generaldirektor Bernhard Misof schreibt im Abendblatt: Der Zweck des Naturkundemuseums sei es nicht, den Elbtower zu retten. Punkt. 16 Millionen Exponate, Labore, Depots — das gehe auch ohne Scholz’ Betonruine. Alternativen liegen auf dem Tisch: DESY-Altbauten, HafenCity-Baufelder, andere Immobilien. „Lassen Sie uns diese Chance nicht an einer einzelnen Immobilie scheitern.“
Vier Tage später legt die ZEIT nach: Die Verhandlungen Stadt gegen Investoren drohen zu scheitern. Es gehe „nicht wirklich ums Geld“. Finanzsenator Dressel hatte den 595-Millionen-Deal im Oktober 2025 noch als Schnäppchen verkauft — Museum plus Ruinenrettung in einem. Jetzt distanziert sich die Wissenschaft, die SPD blockt jeden Nachschlag, Signal Iduna sagt: Ohne Museum kein Weiterbau. Kreis geschlossen. Stillstand.
Was bleibt, ist der kurze Olaf. Kein Museum, kein Nachschlag, kein Milliardär. Nur der Turm, den Scholz 2017 in Cannes anpries — und den Hamburg seither nicht loswird.
Quelle: Leibniz-LIB / Misof (24.8.2026) · DIE ZEIT (28.8.2026)
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