GALERIE Der Namensgeber, ungeschminkt  ·  Scholz' Bauruine in Bildern  ·  Bahnhof Elbbrücken nicht im Bild — aber Scholz' Schuld  ·  Wikimedia Commons
Elbtower Panorama

Elbtower Fotogalerie

Bilddokumentation der Elbtower-Bauruine in der HafenCity — vom Namensgeber über das Stadtmodell bis zum stillgelegten Rohbau. Klicken zum Vergrößern. Fotos: Wikimedia Commons.

Die Galerie zeigt den Abstand zwischen Plan und Realität: 245 Meter waren gezeichnet, etwa 100 Meter stehen. Oben der Mann, der dem Turm den Spitznamen gab. Darunter der Beton. Was die Bilder nur andeuten: der Bahnhof Elbbrücken direkt daneben — mit Setzungsschäden aus der Tiefbauphase. Die politische Vorgeschichte erklärt der Essay Der kurze Olaf.

Der Namensgeber

Keine offiziellen Porträtfotos. Drei ungeschminkte Aufnahmen von Olaf Scholz — dem Ersten Bürgermeister, der den Elbtower 2017 in Cannes verkaufte, und dem Kanzler, der das Hamburger Erbe später kaum noch kommentierte.

Der Turm

Was die Bilder nicht zeigen

Kein Foto fängt die MIPIM in Cannes 2017 ein — den Moment, in dem Olaf Scholz den Elbtower international vorstellte. Die Porträts oben sind später: Kanzlerjahre, Wahlkampf, Profil. Auch unsichtbar: rund 400 Millionen Euro Signa-Baukosten, 595 Millionen geplante Steuermittel fürs Museum, laufende Stillstandskosten.

Ebenfalls nur im Kontext verständlich: der S-Bahnhof Elbbrücken wenige Meter entfernt. Setzungsschäden führten 2025 zu einem Weiterbauverbot; die Sanierung wird auf etwa 45 Millionen Euro geschätzt. Die Standortwahl gehört zur politischen DNA des Projekts.

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