Klaus-Michael Kühne ist tot. In der Nacht zum 24. August starb der 89-jährige Logistik-Milliardär in der Schweiz. Weg ist einer der letzten Großen, die den Elbtower noch retten sollten — bis zu 100 Millionen Euro hatte er für den Weiterbau in Aussicht gestellt. Übrig bleibt der Betonstumpf: 100 Meter, seit Oktober 2023 tot, Scholz’ Cannes-Versprechen in Sichtweite des Bahnhofs Elbbrücken.
Die Immobilien Zeitung bringt es auf den Punkt: Die Wahrscheinlichkeit für den Fertigbau schrumpft. Der Insolvenzverwalter hat die Exklusivität mit dem Becken-Konsortium erneut verlängert — und trotzdem rührt sich kein Kran. Die Morgenpost spekuliert, Kühnes Geld sei über die Stiftung abgesichert. Belegt ist das nicht. Belegt ist etwas anderes: Kühne selbst glaubte 2025 nicht daran, dass der Turm noch fertig wird. Jetzt kann er es nicht mehr richten. Die Oper am Baakenhöft soll weiterlaufen. Der Elbtower? Ruine.
elbtower.org hält fest: Ein toter Milliardär erklärt den Stillstand nicht. Er macht ihn nur unübersehbar. Signa ist pleite, Benko in Haft, Kühne tot — und Olaf Scholz in Berlin. Der kurze Olaf überlebt sie alle.
Quelle: ingenieur.de · Merkur · Immobilien Zeitung (24.8.2026)
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