Freitag schweigt er und fliegt. Sonntag funkt er aus Vietnam. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hält an einem Naturkundemuseum fest — und rügt den Koalitionspartner, ohne den Turm zu nennen. Zum NDR: Es habe sich nichts an der Lage geändert. Staatsvertrag, Bürgerschaftsbeschluss, die Sammlung müsse untergebracht werden. Dann der Satz gegen Grünen-Fraktionschef Gwosdz: „Wir haben ein klares Konzept. Es gibt eine Koalitionsvereinbarung, es gibt eine Handlungsebene für den Senat. Wir arbeiten an Lösungen und nicht an widersprüchlichen Ansagen.“
Im Senat seien sich SPD und Grüne einig, betont Tschentscher. Ob es am Ende eine Lösung für das Museum gebe, sei noch offen und werde verhandelt. Kein Wort Elbtower. Kein Wort 595 Millionen. Kienscherf wollte am Wochenende Klarheit zwischen Fraktion und Senatorin. Die Antwort kommt aus Vietnam: Der Senat hält den Vertrag. Gwosdz liefert die widersprüchlichen Ansagen. dpa zieht nach. Die Lösung, die den kurzen Olaf retten sollte, bleibt unbenannt.
Freitag hat Gwosdz Museum und Turm gekündigt. Sonntag hält der Bürgermeister das Museum und lässt den Turm weg. Die Lösung ist offen. Der kurze Olaf steht weiter bei 100 Metern. Nichts hat sich geändert.
Quelle: NDR (11.10.2026, 12:05) · dpa / n-tv (14:07) · DIE ZEIT / dpa
Alle Elbtower-News → · Warum der Turm der kurze Olaf heißt →